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Guadeloupe erleben

Hallo ihr Lieben, 

wie versprochen, gibt’s für unseren Urlaub den ersten Reiseblog. 

Aber gell, ich sag’s Euch gleich, ich war schon immer eine Deutsch 3er Schülerin (hauptsächlich wegen zu vieler bayrischer Ausdrücke 😂). 


Also, dann probieren wir es einfach mal: 


First Review: 

Flug München-Genf, Genf-Paris Paris-Pointe-à-Pitre. Jupp, 2x umsteigen, 3xGepäck holen und 3x einchecken und zwei super aufgeregte Kids, die nur am quatschen und rumhampeln sind 🙈

Aber nach 22 Std. waren wir am ersten Ziel und der Urlaub- First Stop: Guadeloupe konnte beginnen....


Die ersten Tage waren wir in einem Bungalow (Habitation Grande Anse, Deshaies) 


Wow, echt schöööön! Hier haben wir uns sofort karibisch gefühlt! Alles grün! Palmen, Sonne und super nette Menschen! Nicht zu vergessen, der schön angelegte kleine Pool! 

Gaaaanz schön anstrengend alles zu erkunden...da kann ein Mausi schon mal während des Essens, beim Kauen, im Sitzen, auf dem Stuhl einschlafen...ok, vielleicht haben die 6 Std. Zeitverschiebung auch was damit zu tun, who knows 🤷🏼‍♀️😂



In ca. 5 min (mit Kindern 10 min) kann man von hier aus zu Fuß den Strand (Plage de Grande Anse) erreichen, an dem viele Bars und Restaurants auf einen warten. Die Bucht mit dem, ähmmm‚ ˋsandfarbenen’ Sandstrand und dem türkisen Wasser lädt zum Entspannen und Sandburgen bauen ein. Schattenplätze unter den Palmen gibt es (im April) genug. 


#Plagedegrandeanse in Deshaise:

  • Schöner sauberer Sandstrand
  • Tolle Lage in einer Bucht
  • Restaurants und Café
  • nicht überfüllt
  • genug Park- und Schattenplätze (kostenlos)
  • Angenehme Wassertemperatur 
  • Türkisblaues Wasser

Der nächste empfehlenswerte Strand ist sicher auch der Plage de Clugny, der mit dem Auto ca. 10 min von ‚Deshaise’ zu erreichen ist. 

Parkplätze sind am Straßenrand oder ein bissi weiter ein Parkplatz (#plagedeclugny Quest) vorhanden. 

Restaurants und Cafés sucht man hier vergebens, allerdings ist es hier Menschenleer und der perfekte Ort um einfach zu entspannen und die Ruhe zu genießen (wobei mein Mann an jedem Strand ein Nickerchen einlegt 😴) Auch hier sind rund um die Bucht Bäume, die Schattenplätze liefern. 


Also, Fazit: 

  • Ruhe, Entspannen
  • schöner, breiter Sandstrand 
  • Flacher Wassereinstieg
  • Kostenlose Parkplätze
Nach 3 Tagen haben wir unseren Traumbungalow verlassen und sind in ein Ferienhaus ein paar km weiter nach ˋPointe Allegré gezogen. 

Oh shit! Kulturschock!!!!

...oder erstmal versucht haben dort hinzuziehen. Wir haben nämlich eine ganze Stunde gesucht, weil wir anfangs nicht glauben konnten, dass das Navi den richtigen Ort ausspuckt. 
Unser Ferienhaus für die nächste Woch soll wirklich an einem Feldweg, bzw. Schotter-, Kuhweiden-Knöchelbrechenden ˋStraße ´ liegen? Um uns rum runtergekommene Hütten oder Häuser, in denen sicher keiner von uns (versnobten Deutschen) leben wollte. Aber hey, genau da haben wir es tatsächlich gefunden. Im ersten Moment wäre mein Mann fast wieder umgedreht, aber ich konnte ihn dann doch überzeugen, dass wir wenigstens mal reinschauen. 

Die Stimmung wurde dann allerdings besser als wir herzlichst von unseren Vermietern (bzw. von deren Bauarbeitern, da gerade in der Nachbarwohnung renoviert wurde) empfangen wurden. Wie wir auch schonin den ersten Tagen festgestellt hatten, begegnet man an jeder Ecke sehr freundlichen Leuten, die einen mit offenen Armen gut gelaunt empfangen. Egal, ob im Restaurant, beim Einkaufen, an derStrandbar oder die Einheimischen Strandbesucher.

Naja, die Bude is tatsächlich nicht so der Hammer, aber da wir ja in Frankreich sind, wissen wir ja alle, dass die Franzosen mehr wert auf Essen als auf so Nebensächlichkeiten wie Wohnung oder Auto legen. Daher sind wir uns mittlerweile auch sicher, dass die fehlende Duschwand, die raushängenden Kabel und die nur halbscharig befestigen Lampen so sein sollen...mei, funktioniert ja auch so 😉😂

Aber mal ehrlich, wer hält sich schon viel im Haus (in diesem Fall im Bunker) auf, wenn man die Insel mit ihren Stränden und verschiedensten Ausflugzielen erkunden möchte? 


Und somit ging’s dann am nächsten Tag gleich auf die erste Erkundungstour an den Wasserfall ˋCascade aux Ecrevisses ´. Laut Reiseführer eine einfache Tour, aber wir dachten uns, dass wir mit denKidserstmal nur eine kleine Wandung machen (ok, eigentlich auch, weil wandern nicht unbedingt zu MEINEM Lieblingssport gehört ☺️)

Hahaha! Sorry, wenn ich daran zurückdenke bekomm´ ich nen Lachflash!!!!

Als wir dann angekommen sind, waren sogar die Shorts und die Flipflops übertrieben. Die ˋWanderung´ zum kleinen Wasserfall war mit Rentnern in Gesundheitslatschen überfüllt, die ihre kleinen Digicams (Ja, Digicams, keine Handys oder professionelle Spiegelreflexkameras, Nein! Digitalkameras) zum Glühen brachten und den 2 Minuten Holzsteg auch mit ihren Gehwagerl überwinden könnten 😂😂

Sorry, nächster Lachflash!!! 

Naja, nachdem wir die Kaffeefahrtgruppe überholt hatten, sind wir über die Steine Flussaufwärts geklettert und haben uns an Lianenschwingen und Fischlis mit der Hand fangen versucht.
Alles in Allem war es dann doch ein echt schöner Ausflug.

Fazit: zum Cascade aux Ecrevissis
  • kleiner Wasserfall im Regenwald
  • Fußweg vom Parkplatz ca. 2 min
  • Relativ unspektakulär 
  • über Stock und Stein kann man eine längere Tour draus machen
  • An der Straße Parkmöglichkeiten